Schwingschleifer

Schwingschleifer: Vorteile und Auswahlkriterien

Schwingschleifer wird in Handwerkskreisen auch Rutscher genannt und ist bei zahlreichen Handwerkern ein beliebtes Hilfsmittel. Beim Schwingschleifer handelt es sich um ein handelsübliches Werkzeug mit einem elektronischen Anschluss.

Wir sehen uns unterschiedliche Schwingschleifer Bewertungen von Käufern an und fassen sie auf dieser Seite zusammen. Wir testen die Schwingschleifer nicht selbst sondern geben nur die Erfahrungen der Käufer zusammengefasst in unseren Berichten wieder.

Mit einem solchen Schleifgerät ist man in der Lage, dank unterschiedlicher Schleifpapiere, Oberflächen je nach Bedarf und Rauigkeit abzuschleifen. Der Schwingschleifer kann das Schleifpapier mittels eines Klemmsystems aufnehmen.

ModellBosch GSS 23 AEMakita BO3711Mannesmann M12333
BildBosch Professional GSS AE Schwingschleifer,...Makita BO3711 Schwingschleifer 93 x 228 mmMannesmann Elektro-Schwingschleifer 200 W, M12333
Gewicht1,7 kg1,6 kg2,2 kg
Leistung190 Watt190 Watt200 Watt
Zubehör2 Schleifblätter
Lochwerkzeug
Microfilter Box
Koffer
Staubbox
Papierfilter
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Kaufen Zu Amazon Zu Amazon Zu Amazon
Preis135,85 EUR78,89 EUR40,43 EUR
Details Zum Bericht Zum Bericht Zum Bericht
Preisaktualisierungam 23. July 2017 - 13:29am 23. July 2017 - 13:29am 23. July 2017 - 13:18

Die Unterteilung der verschiedenen Kategorien

Bei den Schwingschleifern unterscheidet man drei grundsätzliche Arten:

  • Den klassischen Schwingschleifer
  • Den Exzenterschleifer
  • Den Getriebeexzenterschleifer

Schwingschleifer SchleifpapierAusgangspunkt jedes dieser Modelle ist, das der Schwingschleifer von einem Motor angetrieben wird. Dieser wiederum treibt die exzentrisch angeordneten Schwungplatten an. Auf den Schwungplatten befindet sich das jeweilige Schleifpapier.

Die Schleifplatte der Schleifmaschine selber ist rechteckig und bewegt sich kreisförmig. Der Exzenterschleifer unterscheidet sich in so weit, dass dieser eine rotierende Bewegung ausführt. Zusätzlich wird der Exzenterschleifer parallel zur bearbeitenden Fläche bewegt.

Der Getriebeexzenterschleifer unterscheidet sich nur deswegen, weil er noch ein zusätzliches Getriebe besitzt. Der klassische Schwingschleifer wird immer häufiger vom Exzenterschleifer abgelöst. In unseren Schwingschleifer Testberichten erfahren Sie weitere Eigenschaften der jeweiligen Geräte.

Die Vorteile des Schwingschleifers

Der eigentliche Vorteil eines solchen Schleifgerätes liegt darin, dass man besonders gut Ecken damit bearbeiten kann. Diese Arbeitsweise wird vor allem durch die rechteckige Form des Schwingschleifers ermöglicht. Des Weiteren sind die Arbeitsprozesse sehr einfach durchzuführen.

Die Leistung und die weiteren Auswahlmöglichkeiten

BO3711 SchwingschleiferKauft man einen Schwingschleifer, muss man auf unterschiedliche Bereiche achten. Ein Schwingschleifer Test kann diese Kriterien genau aufdecken und erleichtert somit die Auswahl. Wichtig bei der Auswahl ist die Leistung. Gängige Schwingschleifer haben eine Leistung zwischen 200 und 400 Watt.

Für die Leistung ist auch die Schwingzahl sehr wichtig. Diese sollte bei einem guten Schwingschleifer bei 11.000 Umdrehungen pro Minute liegen. Hat man die Möglichkeit, ist es sinnvoll einen Schwingschleifer mit herunter zu regelnder Leistung zu verwenden. Damit können auch Kunststoffe und Lacke bearbeitet werden. Beachten Sie auch den Durchmesser des Schwingkreises. Das sind die wichtigsten Kriterien, die man beim Kauf beachten sollte.

Es kommen aber noch weitere Kriterien hinzu. Bei einem Schwingschleifer sollte man das Gewicht nicht außeracht lassen. Ein besonders schweres Gewicht erschwert das Arbeiten und kann auch auf die Arbeitsqualität gehen. Zusätzlich sollte man gerade bei Griffen auf eine ergonomische Form achten. Einige Schwingschleifer können mit einem Staubsauer kombiniert werden, hier sollten Sie auf die passenden Anschlüsse Wert legen. Weitere Kriterien müssen Sie nicht achten. Suchen Sie in unserem Schwingschleifer Vergleich einfach den passenden Schwingschleifer nach diesen Kriterien aus.

Die Funktion des Schwingschleifers

Der Schwingschleifer wird dann eingesetzt, wenn eine Oberfläche behandelt werden soll. Es sind oft Lackschichten, die mit dem Schleifgerät entfernt werden müssen. Mit dem Schwingschleifer geht das einfach und unkompliziert. Ein guter Schwingschleifer hat ein gutes und feines Schleifbild und wenig Abtrag.

Es kann daher kaum passieren, dass zu viel abgetragen und somit der Untergrund beschädigt wird. Das Schleifpapier wird mit einer Klemmvorrichtung oder einer Kletthaftung am Gerät befestigt. Im Gegensatz zu anderen Schleifern, wie dem Exzenterschleifer, verfügt der Schwingschleifer über eine rechteckige Schleifplatte. Diese wird mit einem Motor in Bewegung gesetzt. Je kleiner die rotierenden Bewegungen sind, umso besser ist das Ergebnis.

Das muss beim Kauf beachtet werden

Schleifpapier

Der Schwingschleifer eignet sich gut, um kleine Flächen zu behandeln. Ideal ist es, wenn er über eine Klemmvorrichtung zur Befestigung des Schleifpapiers verfügt. Man ist beim Kauf dann nicht auf spezielle, im Regelfall teurere, Spezialpapiere angewiesen. So werden die laufenden Kosten reduziert.

Langes Kabel

Wichtig ist ein langes Kabel, das am Gerät angebracht sein muss. Ist das Kabel zu kurz, wird man in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Sicher könnte man ein Verlängerungskabel verwenden, das ist jedoch nicht zu empfehlen. Durch zu starkes Ziehen könnte sich der Stecker aus der Dose lösen, man muss umständlich vielleicht sogar die Leiter runtersteigen, um das Gerät wieder anzuschließen.

Vibration

Für eine gute Handhabung spielt die Vibration eine große Rolle. Ist diese zu stark, erschwert das mit der Zeit die Arbeit, man ermüdet schneller. Besonders wenn mit dem Schwingschleifer Überkopfarbeiten gemacht werden müssen, kann das schlimme Folgen haben. Schnell kann es passieren, dass das Gerät aus der Hand gleitet. Da sich der Motor noch dreht, sind Verletzungen die Folge.

Absaugvorrichtung

Ganz wichtig ist auch die Absaugung für den Staub. Ein guter Schwingschleifer sollte zumindest einen Staubbehälter haben, in dem der Schmutz, der bei Schleifarbeiten entsteht, aufgefangen wird. Sehr gute Geräte haben einen Anschluss für einen Staubsauger. Hier muss aber die Dimension des Staubsaugerschlauches beachtet werden. Für einige Modelle sind Adapterstücke verfügbar. Man wählt das Passende aus, um den eigenen Staubsauger anschließen zu können.

Gewicht

Besonders ausschlaggebend für ein gutes Schleifergebnis ist das Gewicht der Schleifmaschine. Für alle Flächen, die in einer moderaten Arbeitshöhe zu bearbeiten sind, kann ein Schwingschleifer mit höherem Gewicht gewählt werden. Durch das Gewicht des Gerätes muss der Handwerker kaum Kraft aufbringen. Muss mit dem Gerät über Kopf gearbeitet werden, sollte es ein leichteres Gewicht haben. Ein schweres Gerät führt zur schnellen Ermüdung, Unfälle sind somit schon vorprogrammiert.

Der Durchmesser der Scheibe

Wie groß die Scheibe sein muss, hängt von der Größe der Fläche ab, die damit bearbeitet werden soll. Je kleiner die Fläche, umso kleiner kann auch die Scheibe sein. Viele Schwingschleifer sind so konzipiert, dass die Scheibe austauschbar ist. Schon im Vorfeld sollte daher überlegt werden, ob man sich ein Gerät mit austauschbarer Scheibe kauft. Das ist im Endeffekt günstiger, als wenn man später draufkommt, eine große Scheibe wäre doch praktischer.

Drehzahlautomatik

Es ist immer von Vorteil, wenn die Drehzahl individuell auf die zu behandelnde Oberfläche abgestimmt werden kann. Für das Abschleifen von Lacken oder das grobe Vorbehandeln einer Oberfläche wird eine hohe Drehzahl verwendet. Empfindliche Oberflächen, oder solche, die den letzten Feinschliff brauchen, werden mit niedriger Drehzahl bearbeitet. Der Schwingschleifer im Test muss mit mindestens 2 Drehzahlstufen ausgestattet sein. Hochwertige Geräte sind individuell und präzise einstellbar. Durch die Wahl der Drehzahl kann der Abtrag besser kontrolliert werden, das hat auch der Schwingschleifer Test gezeigt.

Das richtige Schleifpapier wählen

Das passende Schleifpapier beeinflusst das Ergebnis. Um hartnäckige und dicke Lackschichten abzutragen wird ein besonders grobes Papier auf das Gerät gespannt. Je feiner die Folgearbeiten sind, umso feinkörniger muss auch das Schleifpapier sein. Früher bestanden die Körner aus Flint, Schmirgel oder Granat. Heutzutage werden für Schleifpapiere Materialien wie technische Keramik, Siliciumcarbid oder Aluminiumoxid verwendet. Die Körnung des Schleifpapiers ist auf dessen Rückseite vermerkt.

  • Schwingschleifer SchleifpapierKörnungen und ihre Anwendungsgebiete
  • Die gröbste Körnung, nämlich 6 bis 30 wird dann verwendet, wenn dickere Farbschichten oder Leim abgetragen werden muss.
  • Für das Vorschleifen von Holz, das in weiterer Folge fein geschliffen oder lackiert werden soll, ist die Körnung mittel, also 36 bis 80 geeignet.
  • Für das Feinschleifen von Flächen aus Holz ist ein Schleifpapier mit der Körnung 100 bis 180 zu verwenden.
  • Ist eine Fläche bereits lackiert und soll diese noch nachgeschliffen werden, muss das feinste Schleifpapier mit der Körnung 220 bis 1.000 auf das Gerät aufgebracht werden.

Je nach Modell, das gewählt wurde, ist es auch möglich, Polierscheiben zu benutzen. Diese bestehen aus einem Schafwollüberzug. Mit der Polierscheibe können Lacke, wie beispielsweise bei Fahrzeugen behandelt und somit auf Hochglanz gebracht werden.

Hier findest Du das passende Schwingschleifpapier

Der Arbeitsplatz muss vorbereitet werden

Bevor mit der Arbeit begonnen wird, muss das Gerät betriebsbereit gemacht werden. Die Spannung der Steckdose muss mit der des Gerätes übereinstimmen. Ist eine Absaugvorrichtung vorhanden, muss diese montiert werden. Alternativ wird der Staubsauger angeschlossen. Der Arbeitsplatz, wo das Werkstück behandelt wird, muss in der Nähe der Steckdose sein. Vorher sollte aber ausprobiert werden, ob das Kabel des Gerätes lang genug ist, sodass man das ganze Werkstück bearbeiten kann. Während der Arbeit mit dem Schwingschleifer soll Gehörschutz getragen werden, ebenso wie eine Schutzbrille. Herumfliegende Teile können ins Auge gelangen und schlimme Verletzungen verursachen.

So wird mit dem Schwingschleifer gearbeitet

Makita SchwingschleiferIst das Gerät betriebsbereit, wird die passende Drehzahl gewählt. Nun wird der Schleifer auf die Arbeitsfläche aufgesetzt und dabei mit beiden Händen an den Griffen festgehalten. Aufgrund des Gewichtes des Schleifers ist es nicht notwendig, Druck auszuüben. Der Schwingschleifer wird mit regelmäßigen Bewegungen über die Arbeitsfläche geführt. Bearbeitet man damit Holz, muss die Schleifrichtung gleich sein, wie die Maserung des Holzes. Ist das gewünschte Ergebnis erreicht, kann ein feineres Papier aufgezogen werden.

Um an dem Gerät lange Freude zu haben, muss nach der Arbeit die Reinigung erfolgen. Zuerst wird der Stecker aus der Steckdose gezogen. Der nächste Schritt ist die Entfernung des Staubbehälters bzw. des Staubsaugeranschlusses. Das benutzte Schleifpapier wird entfernt und, sofern es noch intakt ist, aufbewahrt. Das Gerät selbst wird mit einem trockenen Tuch gereinigt. Nun kann der Schwingschleifer in die Aufbewahrungsbox gelegt werden.

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